Strukturell integrative Osteopathie
Diese Fortbildung soll Sie befähigen, schnell Hauptstörmuster und Schlüsseldysfunktionen zu erkennen und die richtige Therapiefolge zu entwickeln.
Im Fokus der Strukturell integrativen Osteopathie (S.I.O.) steht die Gesamtbetrachtung der Komplexität des axialen Systems und dessen Funktion.
Bereit für das nächste Level Ihrer therapeutischen Arbeit?
Kurze Module
Die kurzen, intensiven Ausbildungsmodule vermitteln Ihnen das Fachwissen kompakt und zeitsparend.
Hocheffektive Techniken
Sie erlernen hocheffektive und sichere Behandlungstechniken, die Sie direkt in der Praxis anwenden können.
Bewährtes Schema
Ein praxisbewährtes Dokumentationsschema hilft Ihnen dabei, Ihre Befunde und Behandlungen strukturiert zu erfassen.
Schnelle Diagnostik – Gezielte Therapie – Nachhaltiger Erfolg
In der täglichen Praxis stehen Therapeuten oft vor der zentralen Frage: „Wo beginne ich die Behandlung, um so effizient wie möglich Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern?“
Das S.I.O.-Konzept liefert Ihnen die Antwort. Es ist ein modernes Integrationskonzept, das viszerale, fasziale, neurovegetative, embryologische, parietale und Reflextechniken vereint. Ziel ist die ursächliche Behandlung dekompensierter Gewebe durch das Erkennen von Hauptstörmustern und Schlüsseldysfunktionen.
Das Konzept: Schlüsselregionen im Fokus
Komplexe Symptomatiken sind selten isoliert zu betrachten. S.I.O. konzentriert sich auf die vier entscheidenden Schlüsselregionen, die Statik und Wohlbefinden maßgeblich beeinflussen:
TMG: Temporo-mandibular Gelenk (Kiefer)
OAA: Obere Kopfgelenke
LBH: Lenden-Becken-Hüft-Region
Füße: Das Fundament der Statik
Ob es sich um eine absteigende Kette handelt (z. B. Kieferprobleme, die zu Beckenschiefstand führen) oder aufsteigende Störungen von den Füßen bis in die Kopfgelenke – unsere Fortbildung lehrt Sie ein Schnellscreening, um diese Zusammenhänge sofort zu durchschauen.
Die 4 Fortbildungsmodule
Die Modulreihe ist so konzipiert, dass Sie die Inhalte direkt am nächsten Tag in Ihren Praxisalltag integrieren können.
- Modul-Struktur: Jedes Modul ist in sich geschlossen und einzeln buchbar.
- Flexibilität: Die Reihenfolge der Module ist frei wählbar.
- Empfehlung: Um das gesamte S.I.O.-Konzept in seiner vollen Tiefe zu erfassen, empfehlen wir den Besuch aller vier Teile.
Ein zentraler Pfeiler des S.I.O.-Konzepts ist die Vegetative Regulationstherapie (VRT). Wir betrachten den Körper nicht als rein mechanisches System, sondern beziehen das vegetative Nervensystem als Taktgeber für Heilungsprozesse aktiv mit ein.
Chronische Dysfunktionen und Schmerzmuster sind oft in einem „gestressten“ Nervensystem verankert. Die VRT ermöglicht es Ihnen:
Regulationsblockaden zu lösen: Damit strukturelle Techniken (wie Mobilisationen) überhaupt langfristig greifen können.
Das Autonome Nervensystem zu modulieren: Durch gezielte Techniken wird der Wechsel zwischen Sympathikus und Parasympathikus harmonisiert.
Ganzheitliche Tiefenwirkung: Die VRT unterstützt die Autoregulation des Körpers und verbessert die Gewebedurchblutung sowie den Lymphfluss nachhaltig.
Erst durch die Einbeziehung der vegetativen Ebene wird aus einer rein symptomatischen Behandlung eine echte Regulationstherapie, die den Patienten ganzheitlich stabilisiert.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Effizienz: Kurze, intensive Lernmodule mit hohem Praxisanteil.
Sicherheit: Hocheffektive Techniken und fundierte Differenzialdiagnostik.
Individualität: Auf den Patienten angepasste Dosierung der Behandlung.
Präzision: Schnelle Diagnostik durch bewährte Screening-Verfahren.
Qualität: Aktuelle evidenzbasierte Zusatzinformationen und umfangreiche Skripte.
Struktur: Ein erprobtes Dokumentationsschema für Ihren Erfolg.
Warum S.I.O.?
Ein schiefer Biss, Schwindel oder chronische Rückenschmerzen sind oft nur die Spitze des Eisbergs. Mit S.I.O. lernen Sie, die myofaszialen Dysbalanzen im Diaphragma, die sensomotorischen Korrelationen zwischen Okulomotorik und CMD oder die Auswirkungen der Fußstatik ganzheitlich zu verstehen und zu behandeln.
Entwickeln Sie die richtige Therapiefolge – von der ersten Untersuchung bis zum Behandlungserfolg.
Ausbildungsmodule 1-4
Ausbildungs- Module 1-4
MODUL 1
CMD – Craniomandibuläre Dysfunktionen
Diese Fortbildung vermittelt die funktionelle Einheit von Gesichts- und Körperstatik durch die gezielte Untersuchung von Kiefergelenk, HWS, Os temporale und Maxilla. Das Programm umfasst die differenzierte Therapieplanung zwischen fester Spange, FPT und der Schienenversorgung bei Erwachsenen für eine ganzheitliche Kieferorthopädie.
- Störungen der Gesichts- und Körperstatik
- Untersuchung des Kiefergelenkes
- Schnelles Screening der Halswirbelsäule
- Festen Spange vs. funkt. praeorthodontische Therapie (FPT)
- Schienenversorgung bei Erwachsenen
- Untersuchung/Behandlung Os temporale und Maxilla
MODUL 2
CCD – Cranio-cervikale Dysfunktionen
Diese Fortbildung vertieft die Anatomie und Biomechanik der hochzervikalen Region sowie der Kopfgelenke als funktionelle Einheit. Neben fundierter Differenzialdiagnostik und Sicherheitstests erlernen Sie die okulomotorische Untersuchung sowie spezifische Behandlungsansätze für die Schädelbasis (SSB).
- Anatomie der hochzervikalen Region
- Biomechanik der Funktionseinheit Kopfgelenke
- Differenzialdiagnostik und Sicherheitstests
- Okulomotorische Untersuchung und Behandlung
- Untersuchung und Behandlung der Schädelbasis (SSB)
MODUL 3
VRT – Vegetative Regulationstherapie
Diese Fortbildung vermittelt die Grundlagen der viszeralen Osteopathie und stellt verschiedene diagnostische Ansätze(u. a. nach Barral, Helsmortel und Kucera) vor. Im Fokus stehen die viszeralen Ursachen für Beschwerden am Bewegungsapparat sowie die gezielte Wirkung auf das Immun- und vegetative Nervensystem durch effektive Stress-Regulationstechniken.
- Grundlagen der viszeralen Osteopathie
- Diagnostische Möglichkeiten (Barall, Helsmortel, Kucera, etc.)
- Viszerale Ursache für Schmerz am Bewegungsapparat
- Wirkung auf das Immun- und vegetative Nervensystem
- Stress-Regulationstechniken
MODUL 4
BLD – Beinlängendifferenz
Diese Fortbildung fokussiert sich auf die Ursachenidentifikation von Fehlstatiken in Füßen, Beinen, Becken und Kopfsowie die Differenzierung zwischen funktionellen und anatomischen Beinlängendifferenzen. Teilnehmer analysieren auf- und absteigende Störketten, erlernen die klinischen Zusammenhänge bei Skoliosen und erhalten fundierte Empfehlungen für eine effektive Einlagenversorgung.
- Ursachenidentifikation Füße, Beine, Becken, Kopf
- Funktionelle und anatomische Beinlängendifferenz
- Auf- bzw. absteigende Störketten
- Empfehlenswerte Einlagenversorgung
- Ursachen und Zusammenhänge bei Skoliosen